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Grainau 2018

Mein Sohn Adrian und ich waren schon immer von den fast kitschigen Sonnenaufgangsfotos am Eibsee beeindruckt. Mit diesen Bildern im Kopf, entschieden wir uns spontan, diese fantastische Location mal aufzusuchen. Am Tag unserer Anreise war die Sonne bereits untergegangen, als wir uns für den nächsten Morgen ein paar markante Aussichtspunkte aussuchten. Wir übernachteten in Grainau und um 5 Uhr standen wir mit nüchternem Magen und ohne Kaffee am Eibsee. Es war zunächst etwas bewölkt als die Sonne aufging. Ich habe zwar eine Menge Bilder gemacht, aber es war keins dabei, das mich aus meinen Schuhen gehauen hätte. Zwar war das Lichtspiel sehr imposant, aber dieser Ort ist definitiv totfotografiert. Ich kann es nicht erklären, aber dieser Ort hat mich nicht inspiriert. Vor meinem geistigen Auge sah ich tausende Touristen, die jeden Quadratzentimeter Grün platttreten. Obwohl viele sagen, dass man den Eibsee unbedingt im Portfolio haben muss, sage ich: Nein, muss ich nicht. Spätestens bei der Nachbearbeitung der Bilder stand ich vor der Frage, ob ich diesen hässlichen roten Seilbahnmasten rausretuschieren sollte oder nicht...
Es fing an zu regnen und wir packten zusammen. Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Seilbahn zum Osterfelder. Wir flohen so schnell es ging vor der Menschenmenge dort oben und wanderten hinunter zur Höllentalangerhütte und durch die Höllentalklamm zum Auto. Zum Glück ging es nur bergab, ich hatte definitiv zu viel fotografisches Equipment dabei :-).
Fazit: Atemberaubende Gegend, die man im richtigen Licht und zur richtigen Tageszeit aufsuchen muss.

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